Willkommen an Bord unserer Oceanis 361 Clipper Let´s Fetz, die euch in der Marina La Bajadilla, Marbella erwartet. Wir möchten euch im folgenden Törns für 1- 2 Wochen vorschlagen, die euch genügend Zeit lassen, einige der vielen historischen Plätze Andalusiens kennenzulernen.
 
Das Segelrevier an der Costa del Sol ist vielleicht nicht so reich an lauschigen Buchten und Inselchen, aber dafür entschädigen die vielen interessanten Sporthäfen entlang der Küste mit einem Hinterlandpanorama, welches seinesgleichen sucht.
 

 
Nur 8sm westlich unseres Heimathafens findet ihr die inzwischen weltberühmte Marina von Puerto Banus, wo sich "who´s who" trifft und wo impressionante Yachten festmachen.
 

 
Edle Boutiquen, Restaurants jedweder Küche und ein turbulentes Nachtleben vervollständigen das Bild einer Luxusmarina.
 

 

 
Weitere 10 sm westlich befindet sich Puerto de la Duquesa, ein kleiner malerischer Hafen mit allen Versorgungseinrichtungen und exzellenter Gastronomie. Nur wenige Gehminuten entfernt, lädt ein 18- Loch- Platz zum Golfen ein.
 

 
Über Sotogrande segeln wir weiter Richtung Strait of Gibraltar.
 

 
Der fast 400 m hohe Felsen ist meist schon von weitem gut sichtbar.
 

 
Wir umrunden den Europa Point mit seinem Leuchtturm und befinden uns in der Bucht von Algeciras. Nach ca. 4 sm legen wir dann in Gibraltar in Marina Bay an - vor der endgültigen Zuweisung eines Hafenplatzes sind Zollformalitäten zu erledigen, die Zollstelle befindet sich steuerbords am Eingang der Marina. Eine Besichtigung des Rock of Gibraltar ist in jedem Fall zu empfehlen. www.gibraltar.gi
 

 
Auf dem Rock tummelt sich friedlich ein buntes Völkergemisch aus waschechten Briten, Spaniern, Marokkanern und den eigentlichen "Ureinwohnern" mit italienischen Wurzeln. Es gibt zahlreiche Taxi- Minibusse, die eine Rocktour anbieten: dort erfahrt ihr alles über die Geschichte und die Besonderheiten des Felsens- eine Besichtigung der St.Michael´s Caves, einer eindrucksvollen Tropfsteinhöhle, steht ebenso auf dem Programm wie die Schiesscharten der grossen Belagerung durch die Spanier wie selbstverständlich der Besuch der weltberühmten Affen. Anschliessendes shopping in der Main Street und ein typisches Fish & Chips Gericht runden den Tag ab.
Etwas anspruchsvoller und sehr gut ist das Restaurant "Da Paolo" direkt in der Marina Bay- vom Frühstück ab 9 Uhr morgens über ein leichtes Lunch, Kaffee und hausgemachten Kuchen bis zu einem wirklich empfehlenswerten Dinner ist dieses Restaurant schon seit vielen Jahren eine beständig gute Empfehlung.
 

 
Am nächsten Tag segeln wir weiter Richtung Marokko über die Strasse von Gibraltar - bei Starkwind eine Herausforderung- hier treffen sich Atlantik und Mittelmeer mit ganz besonderen Strömungsverhältnissen.
Bei schönem Wetter und passendem Wind ist die Überquerung allerdings ein Hochgenuss. Wetterlinks: www.navegar.com / www.wetteronline.de / www.inm.es
 

 
20 sm weiter südlich entlang der schroffen nordafrikanischen Küste erreicht ihr die moderne und sichere Marina Smir, wo sich ein Aufenthalt von zwei Tagen lohnt, um Tetouan oder Tanger zu besichtigen oder einfach mal am Strand zu faulenzen.
 

 
Mit Mustafa und Mohamed- einem interessanten Gespann aus Taxifahrer und Dolmetscher, die mit Sicherheit schon die Ankunft eures Schiffes beobachtet haben - könnt ihr absolut ohne Risiko einen Ausflug nach Tetouan unternehmen, die dortige Kasbah besuchen, frisches Obst, Gemüse oder hervorragende Gewürze erstehen und das friedliche Gemisch aus Moslems, Christen und Juden bestaunen. Die beiden fahren euch auch in ein sehr gutes Restaurant ein wenig ausserhalb in den Bergen- Restaurante Mandy - sehr zu empfehlen für echte marokkanische Küche. Der Sandstrand von Marina Smir ist endlos und breit und wer nicht laufen möchte, kann ein Kameltaxi heuern.
 

 
Habt ihr einen einwöchigen Törn gebucht, so ist es Zeit, wieder den Heimathafen anzusteuern- bleiben noch einmal sieben Tage, so haben wir 2 Vorschläge:
 
Nach dem erneuten Überqueren der Strasse von Gibraltar passiert ihr Tarifa, den südlichsten Punkt Europas mit der geringsten Distanz zum afrikanischen Kontinent. Tarifa ist eines der Windsurf-und Kiteparadiese Europas, mit endlos langen weissen Sandstränden, einer leicht orientalisch gefärbten Stimmung im Städtchen zwischen typisch spanischen Bodegas, marokkanischen Imbissbuden und den von internationaler junger Kundschaft besuchten Sufshops. Da Tarifa über keinen Sportboothafen verfügt, sollte Barbate weiter gen Norden angesteuert werden, ein bunter Fischerhafen mit einfachen, aber guten Fischrestaurants.
 

 
Die nächsten Ziele sind Cádiz und Puerto de Santa María( Puerto Sherry). Cádiz mit seinem sehr betriebsamen Containerhafen und historischem Hintergrund kann auf dem Landweg besucht werden - in Puerto Sherry solltet ihr anlegen. Ein wirklich hübscher Hafen und mit der Sherry Stadt Puerto de Santa María ein ideales Ausflugsziel in die Bodegas von Osborne oder Domeq.
 
Weiter gehts nach Norden in den Hafen von Chipiona, Ausgangspunkt für eine ca. 7-stündige Flussfahrt unter Motor den Guadalquivir hinauf- entlang dem Naturschutzgebiet Coto Doñana Richtung Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens. Kurz vor der Stadt müssen wir noch eine Schleuse passieren und dann heisst uns Sevilla mit seinen einzigartigen geschichtsträchtigen Bauten willkommen. Link: www.andalucia.com / www.andalucia.org
 

 
Eine andere Möglichkeit nach dem Verlassen der Marina Smir ist, wiederum die Mittelmeerküste anzusteuern und die östliche Küste Marbella´s zu erkunden. Als nächste Anlegepunkte wären Fuengirola oder Benalmádena mit ihrem lebhaften Touristentreiben oder Velez-Málaga zu empfehlen. Hier geht es an den kilometerlangen Strandpromenaden ein wenig einfacher, lauter, aber auch preisgünstiger zu.
 

 
Der nächste malerische Hafen Richtung Osten ist Marina del Este, sehr geschüzt in eine Felsenbucht eingebettet. Von hier aus sind unbedingt Tagesausflüge nach Granada und Nerja zu empfehlen.
 

 
Nerja ist ein buntes spanisches Städtchen am Fusse der Sierra de Tejeda, welches mit einer grandiosen Tropfsteinhöhle aufwartet, welche von 2000 bis ca. 1800 v.Chr. bewohnt war und heute mehrmals im Jahr als Konzerthalle mit exzellenter Akustik genutzt wird.
 

 
Granada ist nur 80 km entfernt und mit einem preiswerten Mietwagen durch eine wunderschöne Berglandschaft auf einer gut ausgebauten Strasse bequem zu erreichen. Ein "Muss" ist natürlich die weltberühmte Alhambra, die Palaststadt der maurischen Herrscher, welche Südspanien 800 Jahre lang mit ihren kulturellen und architektonischen Eigenheiten und Schönheiten beeinflussten.
 

 
Auf dem Rückweg zum Schiff könntet ihr noch einen kleinen Abstecher nach Lanjaron machen, einem Heilbad mit einem weit bekannten Mineralwasser.
 

 
Solltet ihr in den ersten Monaten des Jahres unterwegs sein, so garantiert die Sierra Nevada mit der höchsten Erhebung von 3.450 m ideale Skipisten.
www.sierranevadaski.com
 

 
Ihr seht, wir möchten euch einen Eindruck von diesem Küstenstreifen Südspaniens und unserer Charteridee vermitteln: Segeln mit Landgang zu beindruckenden und historischen Plätzen, Nightlife in den Marinas entlang der Costa del Sol, Shopping in Luxusboutiquen oder auf einem marokkanischen Markt, schöne sonnige Segeltage an Bord oder auch ein paar Stunden auf dem Golfplatz- es gibt viel zu sehen an unserer schönen Küste!
 

 
Wenn ihr Wasser- und Landurlaub kombinieren möchtet, so klickt doch einfach hier: www.marbellafinevacations.com www.andalucia.com/golf/home.htm
 
Möchtet ihr aber einfach nur einmal die Costa del Sol vom Wasser aus sehen , etwas schwimmen "da draussen" oder einen lieben Zeitgenossen mit ein paar besonderen Stunden überraschen: wir bieten auch Tages- oder Halbtages- Törns mit Skipper und Hostess. Nach vorheriger Vereinbarung zeigen wir euch gern einen Teil unserer schönen Küste und verwöhnen euch ein bisschen mit leckeren hausgemachten Snacks und Drinks eurer Wahl.